Institut

Das im März 2002 gegründete Institut für Theoriekultur ist ein loser informeller Zusammenschluss von Wissenschaftlern, Künstlern und Kulturschaffenden, der es sich zur Aufgabe gemacht hat Phänomene und Artefakte der sozialen Wirklichkeit zu untersuchen. Die Mitglieder beschränken sich jedoch nicht nur auf die Beschreibung von Alltagsphänomenen, sondern suchen auch nach innovativen Analyse- und Interpretationsmöglichkeiten um die Qualitäten dieser Phänomene zu bestimmen.

Was sind aber Phänomene und Artefakte der sozialen Wirklichkeit? Darunter verstehen wir in erster Linie Alltagskultur. Interessanterweise haftet der Alltagskultur immer noch ein Stigma des Unseriösen an und das obwohl Alltagskultur Dinge umfasst, die in ihrer sozialen Relevanz nicht übergehbar sind.
Was meint aber Alltagskultur? Unter Alltagskultur werden all die gewöhnlichen Dinge des täglichen Lebens verstanden, all die Dinge, die gerade aufgrund ihrer Normalität übersehen werden, obwohl sie unsere Wirklichkeitswahrnehmung wesentlich beeinflussen. Wir untersuchen also das Besondere am Alltäglichen und das ungewöhnliche des Normalen.

Da diese Phänomene in der wissenschaftlichen Literatur und Theorie stiefmütterlich behandelt werden, betreten wir in unserer Forschung permanent unbekanntes Terrain. Um dieses jedoch beschreiten zu können, müssen neue Wege gefunden werden. Daher entwickelt das Institut für Theoriekultur bei Bedarf neue Lösungsmöglichkeiten um im Rückgriff auf kulturwissenschaftliche-, kultursoziologische- und kulturphilosophische Paradigmen Zugänge und Ansätze einer ungewöhnlichen Kulturtheorie zu entwerfen.